Aus einer färbenden Zelle wurde die Planungsquelle des Konzerns
Am Anfang sollten sich bestimmte Zellen einer Excel-Datei blau färben. Daraus entstand über Jahre eine Anwendung, die Fahrzeug- und Komponentenprojekte über ihren Lebenszyklus trägt, als Marktdatenbank und als Planungswerkzeug zugleich.
Die Plattform bildet Stückzahl- und Umsatzplanung digital ab, in der Akquise wie im laufenden Projekt. Planungsstände gehen an das Business Warehouse und weitere Systeme. Der Konzern plant auf einer Zahlenbasis, nicht auf mehreren regionalen Dateien.
Die Ausgangslage: regional gewachsene Planungen ohne gemeinsame Zahl
Die Akquise musste Fahrzeugentwicklungsprojekte weltweit steuern. Markt- und Kundeninformationen kamen aus Vertrieb und Finance, aus Strukturen, die regional gewachsen waren. Derselbe Planungsgegenstand trug je nach Datei eine andere Bedeutung.
Der Wendepunkt: vom lokalen File zur konzernweiten Planung
Prozesse an den Standorten aufgenommen
In Workshops in Deutschland, USA, Japan und China zeigte sich, dass nicht die fehlende Software das Problem war, sondern unvereinbare Planungswege. Deshalb haben wir Methoden und Kalkulation zuerst gemeinsam geschnitten, bevor die Anwendung den Schnitt trug.
Tabellen abgelöst
Stückzahl- und Umsatzplanung wanderten in eine Web-Anwendung, die über Regionen genutzt werden kann.
Systeme angeschlossen
Planungsstände und Reports gehen automatisch an Business Warehouse und weitere Unternehmenssysteme.
Weitere Einheiten nachgezogen
Business Units und Phasen des Produktprozesses kamen schrittweise hinzu, mit Product Owner aus der Fachabteilung und Abstimmung mit der Konzern-IT.
Der Kunde ist ein internationaler 1st-Tier-Zulieferer der Automobilindustrie. Fertigung und Entwicklung verteilen sich auf 50 Standorte; im Unternehmen arbeiten mehr als 10.000 Menschen.
