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Terminplanung für Kehr- und Messtouren vom Fachsystem bis zur Anmeldekarte

Bis zu 14 Tage Termine für einen Kehrbezirk in einem Durchgang: Ein Planungslauf verteilt die anstehenden Kehr-, Mess- und Feuerstättenschau-Tätigkeiten auf Mitarbeiter und Tage, legt sie im Outlook-Kalender an und bringt die Anmeldekarten für die Kunden gleich mit. Grundlage sind die Stammdaten aus dem Fachsystem KAMIN Futura, die alle zwei Stunden lesend übernommen werden. Das Team prüft die Vorschau und entscheidet.

Das Wichtigste zuerst
Ein Planungslauf verteilt die offenen Tätigkeiten eines Kehrbezirks. Jede Liegenschaft, die nicht beplant wurde, trägt einen Grund.
Termine stehen im Outlook-Kalender der Mitarbeiter: zuerst als Vorschau, nach Bestätigung verbindlich. Verschiebungen aus Outlook fließen nachts zurück.
Anmeldekarten kommen als DIN-lang-PDF direkt aus dem Lauf.
Was das Fachsystem nicht hält, hängt am Kehrbezirk und geht in den nächsten Plan ein: Zusatz-Notizen, Hausmeister, Abnahmen, Erstbegehungen.
Kunde
Schornsteinfegermeisterbetrieb in Sachsen
Branche
Handwerk

Aus Erfahrungswissen und Handarbeit wird ein wiederholbarer Planungslauf

Der Betrieb betreut mehrere Kehrbezirke. Jede Liegenschaft trägt im Fachsystem KAMIN Futura ihre Tätigkeiten: 13 Tourtypen von der Kehrung K1 bis K4 über Emissionsmessung und Feuerstättenschau bis zur Lüftungsprüfung, dazu Turnus, Zeitfenster und Arbeitswerte. Wer daraus Tagespläne machte, brauchte Erfahrungswissen und viel Handarbeit. Für jeden Kehrbezirk und Woche für Woche aufs Neue.

Die Planungsschicht liest die KAMIN-Datenbanken aus, ohne dort etwas zu verändern. Notizen, Hausmeister und Abnahmen hängen am Kehrbezirk. Aus den offenen Tätigkeiten macht der Planungslauf in fünf Schritten fertige Termine: Zeitraum wählen, Kapazität prüfen, Hinweise durchsehen, Vorschau planen, finalisieren. Am Ende stehen die Termine im Outlook-Kalender, die Anmeldekarten liegen bereit, und die Kontaktaufgaben zeigen, wer noch anzurufen ist.

KAMIN-Futura-AnbindungAutomatischer PlanungslaufOutlook-Kalender-SyncAnmeldekarten aus dem LaufDatenqualitätsregeln

Die Ausgangslage: viele Regeln, ein Fachsystem, jedes Jahr eine neue Datenbank

Jeder Kehrbezirk bekommt in KAMIN Futura eine eigene Datenbank, und zwar jedes Jahr eine neue. Daneben liegt der Adressbestand mit Eigentümern, Verwaltern und Betreibern. Für die Planung zählt aber nicht nur, was ansteht. Es zählt, wer es darf: Geselle, Meister oder Bevollmächtigter, die Lüftung als eigene Disziplin daneben. Dazu Vorgaben je Liegenschaft: Wunschzeiten, Ausschluss-Wochentage, der Schlüssel beim Hausmeister, die lange Leiter.

Bekanntes zu einer Liegenschaft muss den jährlichen Wechsel der KAMIN-Datenbank überstehen.
Wer eine Tätigkeit ausführen darf, entscheidet eine Fähigkeitsmatrix: 22 Untertypen, vier Zuständigkeits-Level.
Der Arbeitstag endet bei 8:15 Stunden. Die Mittagspause von 30 Minuten liegt zwischen 11:00 und 13:30; Termine nur zwischen 07:00 und 17:45.
Sechs mögliche Empfänger einer Anmeldung, per Karte, Mail oder Telefon: Mieter, Eigentümer, Hausmeister, Hausverwaltung, Aushang.
Abnahmen nach Baurecht können einzelne Messungen sperren. Manche sperren alle Tätigkeiten einer Liegenschaft.

Der Wendepunkt: eine Planungsschicht über dem Fachsystem

01

Stammdaten angebunden

Die KAMIN-Datenbanken werden je Kehrbezirk und Jahr alle zwei Stunden lesend synchronisiert: Liegenschaften, Tätigkeiten, Gebühren, Wohneinheiten; nachts folgt der Kontaktbestand. Zugangsdaten liegen verschlüsselt ab. 13 Datenqualitätsregeln zeigen Lücken wie fehlende Schornsteinhöhen oder doppelt vergebene Kundennummern, bevor sie einen Plan verderben.

02

Wissen am Kehrbezirk verankert

20 strukturierte Zusatz-Notiz-Typen von Wunschzeit über Ausschluss-Mitarbeiter bis Zugang und Leiter, dazu Hausmeister, Abnahmen, Erstbegehungen und zusätzliche Anmeldungen. Alles hängt am Kehrbezirk statt an der Jahresdatenbank und übersteht damit deren Wechsel.

03

Planungslauf entwickelt

Der Lauf verteilt Wunschtermine zuerst und füllt dann von unten nach oben: Gesellen vor Meistern vor Bevollmächtigten. Er liest die Verfügbarkeit aus Outlook, rechnet Besuchsdauern nach 16 parametrierbaren Formeln und begründet jede Liegenschaft, die er nicht unterbringt, mit 16 möglichen Gründen. Bei den ersten Läufen mit Wunschterminen zeigte sich, dass der Lauf beim Rückwärtsplanen eine Mittagspause setzte, vor der noch gar kein Termin lag; seitdem legen wir sie direkt vor den zuletzt gesetzten Termin, und ein Wunschtermin darf die Pause verschieben, aber nicht verdrängen.

04

Outlook und Anmeldekarten angeschlossen

Vorschau-Termine stehen „mit Vorbehalt" im Kalender, bestätigte „gebucht"; nachts werden Verschiebungen aus den Postfächern zurückgelesen. Die Anmeldekarten entstehen im Browser, die Kontaktaufgaben paaren bestätigte Termine mit zusätzlichen Anmeldungen. Wer einen Kunden am Telefon hat, verschiebt den Termin im Modul Terminverschiebung, auch einzelne Tätigkeiten, mit Protokoll.

Die Planung eines Kehrbezirks ist ein Vorgang mit prüfbarer Vorschau. Sie hängt nicht mehr allein daran, wer den Bezirk im Kopf hat.

14 Tage
Termine je Planungslauf
alle 2 h
Abgleich mit dem Fachsystem, ausschließlich lesend
Termine im Kalender
jeder Mitarbeiter sieht seine Tour in Outlook, mit Adresse, Dauer, Tätigkeiten und Kartenlink
Nachvollziehbar statt gefühlt
jede nicht beplante Liegenschaft trägt einen Grund, jede Verschiebung bleibt protokolliert
Kundenwünsche werden Regeln
Wunschzeit, Wunschwochentag, Wunsch- und Ausschluss-Mitarbeiter fließen als Zusatz-Notiz in den Lauf
Ein Besuch statt zwei
Kehrung und Emissionsmessung derselben Liegenschaft landen in einem Termin, wenn die Zeiträume es zulassen
Schornsteinfegermeisterbetrieb in Sachsen

Der Kunde ist ein Schornsteinfegermeisterbetrieb in Sachsen. Die hoheitlichen Aufgaben verantwortet je Kehrbezirk ein bevollmächtigter Bezirksschornsteinfeger.

Das Team plant Kehr-, Mess-, Feuerstättenschau- und Lüftungstouren, kündigt Termine per Anmeldekarte an und arbeitet mit dem Fachsystem KAMIN Futura sowie Microsoft 365.

Wir setzen auf dem vorhandenen Fachsystem auf und machen aus seinen Daten Pläne, die nicht mehr vom Wissen einer einzelnen Person abhängen.

Philipp Junghanns
COO

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