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Umlagerung ins Amazon-Lager: geplant statt geschätzt

95.567 Einheiten sind seit Februar 2026 aus dem Hauptlager ins Amazon-Lager gegangen, verteilt auf 1.200 geprüfte Positionen. Jede davon entstand aus derselben Rechnung: Was liegt bei Amazon, was wird dort verkauft, was ist bereits unterwegs. Der Einkauf ändert und gibt frei, die Warenwirtschaft bekommt fertige Umlagerungsaufträge.

Das Wichtigste zuerst
610 aktive FBA-Artikel werden an festen Terminen geplant: freitags die direkt versandfertigen, montags die zu konfektionierenden
Ware im Transit zählt mit: die 14 Tage zwischen Versand und Verfügbarkeit bei Amazon stecken in jeder Projektion
Freigegebene Umlagerungen gehen als Auftrag nach JTL-Wawi, mit Auftragsnummer und abrufbarer Exportdatei
Kenekos-Artikel erzeugen zusätzlich den McFilter-Auftrag, weil McFilter den Versand physisch ausführt
Kunde
McFilter
Branche
eCommerce

Bestandsplanung für den Weg vom Hauptlager ins Amazon-Lager

Amazon verkauft nur, was im FBA-Lager liegt. Ein voller Bestand im Hauptlager nützt dem Marktplatz nichts, und zwischen dem Versand einer Umlagerung und dem Moment, in dem Amazon die Ware als verfügbar führt, vergehen im Standard 14 Tage. In dieser Zeit verkauft der Marktplatz weiter. Eine zu späte Umlagerung kostet Umsatz, den ein rechtzeitig gefülltes Regal gebracht hätte.

Die Umlagerungsplanung projiziert für jeden FBA-Artikel den Bestand Tag für Tag: erwartete Nachfrage abziehen, angekommene und noch unterwegs befindliche Umlagerungen hinzurechnen. Fällt die Reichweite unter das Ziel, entsteht ein Vorschlag für den nächsten Termin.

Was beim Lieferanten bestellt werden muss, entscheidet eine andere Planung. Hier geht es nur um Ware, die das Unternehmen bereits hat.

FBA-UmlagerungsplanungBestandsprojektionReichweitenplanungStücklistenauflösungJTL-Wawi-Integration
Umlagerungsplanung: Terminübersicht mit Menge und Warenverfügbarkeit, davor die Termindetails mit Bedarf, Reichweite, Bestand und Stammartikel-Lieferung je Artikel

Die Ausgangslage: Bestand an drei Orten ohne gemeinsame Sicht

Der Bestand eines Artikels verteilt sich auf Hauptlager, Amazon-Lager und Transit. Für die Entscheidung, wie viel wann nachgeschoben wird, müssen alle drei zusammen gelesen werden, dazu die erwartete Nachfrage je Marktplatz und die Frage, ob das Hauptlager die Menge überhaupt hergibt. Fehlt diese gemeinsame Sicht, entsteht die Planung aus mehreren Datenständen und viel Abstimmung.

Wann eine Sendung bei Amazon wirklich eingelagert ist, lässt sich von außen nur annähern: Der Marktplatz verteilt die Ware zwischen eigenen Lagern weiter und meldet den Eingang stückweise
FBA-Artikel sind häufig Sets: mehrere von ihnen greifen auf denselben Stammartikel im Hauptlager zu und konkurrieren um dessen Bestand
Ein Teil der Artikel muss vor dem Versand konfektioniert werden, ein anderer geht direkt hinaus, beides braucht unterschiedliche Vorlaufzeiten
Kenekos verkauft über eigene FBA-Konten, versendet wird aber von McFilter: zwei Mandanten, ein physischer Warenfluss

Der Wendepunkt: Termin, Menge, Freigabe

01

Bestand projiziert

Grundlage sind drei Größen je Artikel: der FBA-Bestand aus der täglichen Bestandshistorie, der Bedarf aus der Absatzprognose und die Ziel- und Pufferreichweite, die McFilter je Artikel hinterlegt. Jeder Vorschlag führt die Unterdeckung mit, die er schließt.

02

Termine geregelt

Umlagerungen laufen nicht bei Bedarf, sondern an festen Tagen: freitags die direkt versandfertigen Artikel, montags die zu konfektionierenden. 233 solcher Termine stehen im Kalender, dazu kommen manuell ergänzte Nachholtermine. Aus Termin plus Transitzeit ergibt sich der Tag, an dem Amazon die Ware führen wird. Er steht in jeder Übersicht.

03

Herkunft geprüft

Ein Vorschlag ist nur so gut wie die Ware, die ihn deckt. Die Planung löst die Stückliste bis zum Stammartikel auf, zeigt dessen Bestand und die nächste erwartete Lieferung und markiert, wenn mehrere FBA-Artikel denselben Stammartikel leeren. Artikel mit gesetzter FBA-Versandsperre fallen farblich auf.

04

Freigabe exportiert

Positionen lassen sich prüfen, in der Menge ändern und freigeben. Als die Kenekos-Artikel dazukamen, zeigte sich, dass Amazon die Ware zwar Kenekos gutschreibt, der Versand aber physisch von McFilter ausgeführt wird. Seitdem erzeugt der Export neben dem Kenekos-Auftrag einen zweiten für McFilter und rechnet die Artikel über die hinterlegte Stückliste auf die McFilter-Stammartikel um.

Jeder Termin trägt einen Status: Vorschlag, geplant, überfällig oder exportiert. Die Übersicht nennt dazu die Artikelzahl, die Menge, den Warenwert und den Tag, an dem die Ware bei Amazon verfügbar sein wird.

95.567
umgelagerte Einheiten seit Februar 2026
Lagerkosten bei Amazon reduziert
Herkunft in derselben Zeile
Bestand des Stammartikels, nächste erwartete Lieferung und letzte Umlagerung stehen neben Bedarf und Reichweite, ohne Wechsel in ein anderes System
Rückmeldung vom Marktplatz
neben jedem exportierten Auftrag steht, was Amazon aus der Sendung gemacht hat, etwa abgeschlossen oder storniert
Rückverfolgbar
155 von 158 Aufträgen exportiert, jeder mit Auftragsnummer und abrufbarer Datei
Planung nach Ausnahme
wer nichts ändert, gibt den Vorschlag frei; Handarbeit kostet nur dort Zeit, wo die Zahlen es verlangen
McFilter

McFilter verkauft seit 2004 Staubsaugerbeutel und Zubehör über die großen Online-Marktplätze. Der Sitz ist Ebersbach-Neugersdorf in Sachsen; Produktentwicklung, Einkauf, Lager und Versand liegen im eigenen Haus.

Über zwei Mandanten laufen 39 aktive Verkaufskanäle auf Amazon, eBay, weiteren Marktplätzen und eigenen Shops. Amazon FBA ist dabei der Kanal mit der eigenen Logistik: Ware muss vorher dort liegen, sonst findet der Verkauf nicht statt.

Zur Kundenreferenz: McFilter

Seit 2004
Versandhandel für Staubsaugerbeutel und Filterzubehör
39
aktive Verkaufskanäle auf Marktplätzen und in eigenen Shops

Wir entwickeln Planungswerkzeuge, die Menge, Ort und Termin einer Warenbewegung aus denselben Daten ableiten. Jeder Vorschlag bleibt bis zur Freigabe prüfbar.

Robert Kramer
Gründer und CEO

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